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Schnatterinchen schreibt seit 5371 Tagen
Dienstag, 1. April 2008
Kinder, Kinder, was muss das nur alles wieder kompliziert sein beim Fräulein Schnatt...
Da sind also seit Anfang Januar die Jahre gezählt für Schnatterinchen beim Herrn A. Schöne Jahre waren das, oder um beim Sprachgebrauch des Herrn A. zu bleiben, normale Jahre. Das passte, das wackelte, das hatte Luft und war wirklich ziemlich gut. Aber genug davon, der Herr möchte es gerne woanders probieren, das Glück und die Liebe.
Und nun gehts drunter und drüber, irgendwelche netten Freunde tauchen aus verborgenen Ecken und fanden mich schon immer toll oder erst jetzt oder wollen nur trösten oder wissen selber nicht so recht, was sie wollen, aber während man drüber nachdenkt, könnte man ja sich nett miteinander die Zeit vertreiben... Wilde Angebote, Anmachen, Anbiederungen... meine Herren, wo kommen Sie denn alle her? Während ich mich noch wundere und mit mir mühevoll ringend lerne, Grenzen zu ziehen, lege ich es denn einmal selber drauf an, sehe so ein nettes Lächeln und ganz entzückende Grübchen und lächle sie mir herbei.
Ruhe kehrt zwar so auch nicht ein, aber es gibt einen Fixstern am Himmel, eine Möglichkeit... der Grübchenmann ist viel netter (weil er auch mit anderem Tempo, anderen Zielen und anderen Ambitionen agiert) und es kribbelt, wenn er küsst. Das Problem mache wie meistens ich mir selbst... Ich war nie vorsichtig in Liebesdingen. Ich bin immer hingefallen, derbe, deftig, und sofort wieder aufgestanden. Liebe tut weh, das weiß ich. Aber ich habe sie deshalb nie gescheut. Nun aber hat mich nicht nur derjenige getreten, den ich geliebt habe und der mich geliebt hat, sondern derjenige, mit dem mich Vergangenheit, Zukunft, Vertrauen, Freundschaft, Familie, Vertrauen, Vertrauen, Vertrauen verband. Nicht der Verlust der Liebe raubt mir die Luft zum Atmen sondern das Loch in meinem Rumpf, dass beim Herausreißen des starken Baumes entstanden ist, der Vertrauen hieß. Dieser Baum konnte erzählen davon, wer ich bin, wer ich war und wer ich sein wollte. Er kannte alle meine Schwächen, alle meine dunklen Geheimnisse, meine schwachen Momente. Nun ist da nur noch ein Loch und ich habe keine Ahnung, wie ich das Füllen kann und wie ich mit einem solchen Loch in der Lage sein kann, etwas neues mit meinem Grübchenmann zu beginnen. Ich habe meine Fähigkeit verloren, mich einfach fallenzulassen, mich mitnehmen zu lassen von all den schönen Dingen, die die Schmetterlinge, die vor meinem Bauch warten, mitbringen.
Und natürlich: Was wird er wohl sagen, wenn er merkt, was für ein frisches Beziehungsopfer er sich da anlächelt?

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    Erstaunlicherweise kann...
    Erstaunlicherweise kann man anscheinend mit viel Willen...
    by schnatterinchen (6. Mai, 14:01)
    hmmmnaja... eigentlich...
    hmmmnaja... eigentlich schon, denke ich. War jetzt...
    by schnatterinchen (6. Mai, 13:54)
    sehr treffend!
    sehr treffend!
    by surety (6. Mai, 11:34)
    interessante Gedanken,...
    interessante Gedanken, die mich zu einem kräftigen...
    by surety (6. Mai, 11:33)
    besser keine Glückwünsche?!?
    besser keine Glückwünsche?!?
    by surety (6. Mai, 11:29)